...wo wird sie enden, die Reise...

Oct. 30th 2006 - Chapter 9 ~ ♪ ~ ♫


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Chapter Four

Chapter Four



Tage und Nächte vergingen und Ahola war noch immer nicht in Sicht. Kite war wie immer am Deck und ließ die freundlichen Sonnenstrahlen auf sein Gesicht scheinen. Er fühlte sich sichtlich wohl – kein bisschen Seekrank. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Aber dieser Moment der Freude hielt nicht lange an. Er vermisste sein Dorf Loutie und Mina. „Was Mina wohl gerade macht?“, seufzte er Gedanken versunken. „ Ich hätte sie ja nur zu gerne mitgenommen! Aber es ist so bestimmt besser für sie!“ Traurig senkte er seinen Blick und betrachtete das blaue Meer, das sich unter ihm befand. Ja das wunderschöne blaue Meer, das so unendlich erschien und so ruhig. Doch der Schein trügte immer. Sowie im wunderschönen Meer viele Gefahren in den Tiefen lauerten, so lauerten sie auch auch auf dem Land, überall….es wäre einfach zu gefährlich für Mina gewesen. Ein Niesen ließ ihn aus seinen Gedanken schrecken. Kite drehte sich um und sah einen blonden Schopf, wo gerade noch ein dunkles Tuch hing und Kisten verdeckte. Langsam näherte er sich dem blonden Schopf „Mina?“ Und sie war es tatsächlich „Komm nicht näher!“,rief das Mädchen und kehrte dem Jungen weiterhin den Rücken zu. Aber Kite schenkte Minas Worten kein Gehör, trat näher zu ihr heran und drehte sie zu sich. Ihr Augen waren nass, ihr Lippen zitterten. [...]
30.8.04 16:15


II

Seufzend drückte Kite Minas Kopf gegen seine Brust und schloss die Augen. Er schwieg, weil er wusste, dass alles andere in dieser Situation unpassend gewesen wäre. Sie blieben eine Weile in dieser Position stehen ohne auch nur ein Wort zu sagen, denn dafür hatten sie auch später noch Zeit. Gemeinsam genossen sie die warmen Strahlen der Sonne, die jetzt noch wärmer erschienen und ließen den Wind ihr Antlitz streicheln. Kite war der Erste, der ein Laut von sich gab, nachdem sie ihre Umarmung lösten: „ Warum bist du mir gefolgt, Mina?“ – „Ich…“, begann Mina dann langsam, „ Der Gedanke ohne dich weiter auf Loutie zu leben, schmerzte mich zu sehr! Ich konnte nicht anders! Mein Herz sagte mir, dass ich dir zu folgen hatte!“ Sie fing wieder an zu Schluchzen, da sie wusste, dass Kite sie bestimmt wieder Heim schicken würde. Er war ein verantwortungsvoller Junge, der ihr Verhalten sicherlich nicht durchgehen lassen würde. Mina senkte ihren Blick, darauf wartend, dass Kite ihr gleich wieder eine Standpauke halten würde. Aber der Junge machte keinerlei Gestalten dies in die Tat umzusetzen. Stattdessen legte er seinen Arm um sie, lächelte ihr aufmunternd zu und sprach ganz ruhig und sanft: „Komm! Lass uns unter Deck gehen! Du hast sicherlich Hunger! Man bekommt schließlich nichts als blinder Passagier!“ Grinsend tätschelte er den Kopf des schmollenden Mädchens und bewegte sie Richtung Treppe, die unter Deck führte. Aber ehe sie die Treppe erreichten, drehte Mina sich noch mal um. „Da ist wer!“, murmelte das Mädchen und schaute in eine bestimmte Richtung. Kite schaute Mina nur fragend an, bevor er ihrem Blick folgte: „Bist du sicher?“ – „Hast du denn nicht gemerkt, dass du schon seit Tagen beschattet wirst?“ fragte ihn das Mädchen verständnislos, ohne den Blick abzuwenden. […]
1.9.04 11:02


III

„Wer ist da? Zeig dich!“ rief Mina. Da lugte auch schon ein kleiner gelblicher, wuscheliger Kopf hervor mit einer kleinen Antenne, worauf eine violette kleine Kugel baumelte. Es war ein ca. 50cm großes Wesen, vllt. Auch 80cm, wenn es aufrecht ginge. Es hatte ein breites, plattes Gesicht, Schlitzaugen, rote Kringelbacken und viele Bemalungen auf seinem Körper. Sein Gesichtausdruck war äußerst freundlich. Seine Knie waren gebeugt, seine Arme ebenfalls und wurden nah am Körper gehalten. „Ein Pouchikou?“ Mina schaute verdutzt Kite an, der daraufhin die Achseln zuckte. Das Wesen, das die ganze Zeit zu lächeln schien, blieb eine Weile stehen, tapste aber alsbald auf die Beiden zu. „Pnyu!“, gab es von sich und winkte. „Heißt wohl soviel wie Hallo!“, meinte Kite darauf und erwiderte das Winken. „Hallo!“, Der Junge lächelte und begab sich in die Knie um auf gleiche Höhe mit dem Wesen zu sein. Mina zögerte noch ein wenig und betrachtete das ’Tier’ lieber von oben. „ Was es wohl auf diesem Schiff macht?“ Kite schüttelte seinen Kopf: „Mich musst du nicht fragen!...Aber soweit ich das sehen kann, heißt der kleine Hachikurou und gehört jemanden!“ –„Hä?“ Mina schaute ihren Freund nur verdutzt an. „Ja schau doch! Er trägt ein Halsband mit seinem Namen!“ Nun begab sich Mina endlich auch in die Knie und betrachtete das Wesen genauer. „Stimmt! Es heißt also Hachikurou?!“ Das Wesen nickte „Pnyu!“ „Es versteht unsere Sprache?“ Kite und Mina schauen sich gegenseitig an und wieder nickte Hachikurou freudig. „Und du gehörst jemanden, richtig?“, fragte Kite weiter und als Bestätigung erhielt er wieder ein Nicken. „Ja dann geh mal schnell zu deinem Herrchen!“ sagte Mina lächelnd bevor sie sich mit Kite erhob, aber daraufhin nickte Hachikurou nicht mehr, sondern gab schluchzende Laute von sich. „Wie es scheint, weiß der Kleine gar nicht, wo sich sein Herrchen befindet.“, bemerkte Kite spitzfündig. „Scheinst Rrecht zu haben, Kite! Schau!“ Das kleine Wesen nickte eifrig. Seufzend schlug Mina eine Hand vor’m Kopf „Und was sollen wir jetzt tun?“- „Mmh…wir nehmen ihn erstmal mit, und entscheiden dann morgen, wie’s weitergeht! Schließlich muss ich mit dir auch noch ein Wörtchen reden!“ sagte Kite streng und endlich verschwinden sie unter Deck.



( Chapter Four - Ende)

1.9.04 11:03





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