...wo wird sie enden, die Reise...

Oct. 30th 2006 - Chapter 9 ~ ♪ ~ ♫


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Chapter One

Chapter One

Ein kleiner Tropfen durchbrach die Stille, als er auf die Oberfl?che des t?rkis schimmernden Wassers auftrat. Daraufhin weiteten sich langsam zwei saphirblaue Augen und erkundeten die Gegend - zwei saphirblaue Augen, die zu einem kleinen Jungen mit dunkelbraunen, strubbeligen Haaren geh?rten. ?Wo?.Wo bin ich??, rief dieser ?ngstlich und wagte es sich kaum zu bewegen, ?Es ist so?so kalt hier!? Kite ? so war sein Name - wendete seinen Kopf und erkannte, dass er vom k?hlen Nass umgeben war. Jedoch wich das Wasser von mal zu mal zur?ck und legte die nackten Steine unter ihm frei. Verwundert neigte er seinen Kopf nach vorne und betrachtete diese, die von Dunkelheit umschlungen waren. Langsam und z?gerlich bewegte er seine Finger Richtung Steine, doch ehe er sich versah, leuchteten diese auf, sodass er sich erschrocken erhob. Die Strahlen der Sonne, die ihren Weg zu diesem Ort gefunden hatten, hatten die Steine erleuchten lassen und nun konnte Kite erkennen, dass er sich in einer Seitengasse befand. [...]
30.8.04 16:19


II

Nun drangen auch verstärkt Stimmen an seine Ohren - Stimmen, die wirr durcheinander redeten...Stimmen, die an einen vollen Markt erinnerten. Und tatsächlich, dort war einer. Kite war aus der Seitengasse geschritten und beobachtete das bunte Geschehen. Er rieb sich über die Augen. " Das kann Loutie nicht sein", sagte er sich, "Loutie hat keinen so großen Markt! Und die Häuser sehen ganz anders aus. Nicht so...stabil!" Kite beschloss die Menschen auf dem Markt zu fragen. " Mein Herr...“, begann er langsam, während er auf jemanden zu ging. Doch irgendwie schien niemand ihn wirklich zu beachten. Jeder, den er ansprechen wollte, ging wortlos an ihm vorbei. "Verzeihung?" Kite war hartnäckig und versuchte einen weiteren Anlauf. Doch wieder nichts. Alle seine Versuche eine Antwort zu ergattern, scheiterten. "Was ist hier los? Es kommt mir so vor, als würde keiner mich hören oder sehen!" Er versuchte alles, um auf sich aufmerksam zu machen, doch wirklich keine einzige Reaktion. Seufzend und mit hängendem Kopf begab sich der Junge an den Wegrand, ließ sich in den Schneidersitz fallen und stütze seinen Kopf auf seine Hände. […]
30.8.04 16:21


III

"Warum?", fragte er sich und schaute gequält, wie die Leute an ihm vorbei liefen." Das ist sicherlich nur ein dämlicher Traum! Ja...nur ein Traum." Kite senkte seinen Blick und betrachtete seine Handfläche. Dann kam ihm plötzlich ein Gedanke und entschlossen rief er: " Ein Traum, denn ich nicht mehr zu träumen vermag! Ich werde mich einfach wach klatschen!" Und so kam es, dass der Junge seine Hand erhob, die immer wieder in seinem Gesicht landete, bis plötzlich ein heran kullernder Stein ihn aus seinen Gedanken riss. Kite schaute auf und gleichzeitig in die brennenden Augen eines vermummten Mannes, der ihn schon die ganze Zeit über zu beobachten schien. //Er......sieht mich?!//, schoss es dem Jungen blitzartig durch den Kopf und schon entsprang ein gellendes "Hey" aus seiner Kehle. Keiner der Marktleute reagierte auf seinen Ruf, nur der Mann, in dessen Augen Kite geschaut hatte, drehte sich um und bewegte sich fluchtartig fort. Nun war es sicher, dass der Blick des Mannes Kite galt und niemand anderem. [...]
30.8.04 16:21


IV

"Hey!", wiederholte Kite sich, während er dem Mann in eine dunkle Seitengasse folgte. "Hey!" hallten seine Rufe immer wieder, doch der Mann vor ihm, der einen schwarzen Umhang trug, drehte sich kein einziges Mal um. Dass es langsam immer stiller und dunkler um den Jungen wurde, bemerkte dieser gar nicht. Er war so darin vertieft dem Unbekannten zu folgen, das er noch nicht einmal bemerkte, dass nur seine Schritte zu vernehmen waren. Wie ein Gespenst flog die schwarze Gestalt durch die Gasse und schien immer mehr mit dem Schatten zu verschmelzen, sodass Kite langsam Schwierigkeiten hatte der Gestalt zu folgen. Als diese dann auch noch um die Ecke bog, verlor Kite den Mann ganz aus den Augen...[...]
30.8.04 16:22


V

"Hallo?" rief er zögerlich. Ihm erschien alles schreklich unheimlich. Er wollte auf einmal weg, schnell weg von diesem Ort, doch schien ihn irgendwas anzuziehen. So setzte er vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Seine Hände waren von seinem Körper gestreckt und berührten die Wände. Er schluckte heftig. Die Dunkelheit und die Stille hatten ihn nun ganz eingenommen und nahmen ihm seine Sicht. Wie ein blinder Maulwurf tastete der Junge sich vorwärts. Ihm lief es kalt den Rücken herunter, als wieder einmal Wassertropfen Geräusche beim Aufklatschen von sich gaben. //Was habe ich mir nur dabei gedacht, dem Mann hier zu folgen?// Kite seufzte und ließ seinen Kopf unmerklich hängen. //Wer war dieser Typ überhaupt? … Irgendwie kam er mir so vertraut vor...diese Augen...diese Augen// Er verzog sein Gesicht und tastete sich weiter voran, als plötzlich sein Fuß auf etwas trat, das ein Knacksen von sich gab. Er blickte zu Boden und wurde mit einem Mal geblendet. "Argh!", schützend hielt der Junge seine Hände vor's Gesicht. Woher kommt auf einmal dieses grelle Licht?, fragte er sich und versuchte etwas zu erkennen. Plötzlich erschien vor ihm sieben Schatten auf der gegenüber-liegenden Wand. Sieben Schatten von verschiedenen Personen waren zuerkennen und darunter sein eigener Schatten.

"Was hat das alles zu bedeuten?" schrie Kite und schaute sich um, aber außer ihm war niemand anderes zu sehen. "Was hat dies alles zu bedeuten? Was wollt ihr höheren Mächte mir hiermit sagen? Gebt mir eine Antwort!" bettelte der Junge verzweifelt und ließ sich auf die Knie fallen. Ein Zittern fuhr durch seinen ganzen Körper. Die Unwissenheit machte ihm zu schaffen. Da erblickte er den Gegenstand, wovon all das Licht ausging. Es war ein rundes Metallstück, oder war es doch Glas? Er wusste es nicht genau, denn das Licht blendete zu sehr. Doch wollte er wissen, was da vor sich ging und so streckte er seine Finger nach dem Gegenstand aus. Immer länger wurden seine Finger. Sekunden vergingen. Der Schweiß rann seine Schläfe herunter. Und endlich, er berührte den kalten Gegenstand. Doch plötzlich erstrahlte es in einem noch helleren Licht. So grell, dass es in seinen Augen brannte und nach und nach verschluckte das ganze Licht seinen Körper.[...]
30.8.04 16:22


VI

Die Sonne, die mit dem Wind ihren Weg in das offene Fenster fand, riss Kite aus dem Schlaf. Schweißgebadet setzte dieser sich auf und schaute sich um. Als der Junge bemerkte, dass er sich wieder in seinem normalen Zimmer befand, schlug er die Hände über den Kopf zusammen. //Nur ein Traum...es war nur ein...Traum//.
30.8.04 16:22





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