...wo wird sie enden, die Reise...

Oct. 30th 2006 - Chapter 9 ~ ♪ ~ ♫


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III

Kai lebte mit seiner Familie am Ende des Dorfes. Sein Vater war ein bekannter, reicher Geschäftsmann, der Leute für sich arbeiten ließ und seine Mutter hingegen war eine einfache Arbeiterin in der Weberei. Kai hatte von Beiden etwas. Doch kam er mehr nach seinem Vater, wenn man die arroganten Züge in Augenschein nahm. So verstanden sich die Drei anfangs überhaupt nicht. Kai war Mina stets zu fein und penibel. Es ist ja nicht so gewesen, dass sie es nicht wenigstens versucht haben mit Kai eine Freundschaft anzufangen. „Komm! Gesell dich doch zu uns!“, hatte Mina gerufen, während sie bei den anderen Dorfkinder hockte und mit Matsch Türme versuchte zu bauen. Aber nein, dem Herr war die Erde, auf die er wie jeder andere trat, zu dreckig, als dass er sich mit seinen tollen Klamotten sich zu ihnen gesellen sollte. Er winkte ab und drehte den Kindern den Rücken zu und schritt stolz von dannen. So solle er sich nicht wundern, wenn er keine Freunde kriegt, dachte Mina bei sich. Und so kam es auch. Kai war immer allein umherstolziert. Immer mit diesem herabsehenden Blick. Mina wusste, dass er sie aus dem Augenwinkel immer beobachtete, ließ sich aber nichts anmerken und amüsierte sich weiterhin mit allem was sie tat. Damit hatte sie wohl den Neid und die Eifersucht aus Kai herausgelockt. Dieser schritt nämlich auf die im Matsch spielenden Kinder zu, zertrat ihre Türme und schrie „ Was findet ihr nur so toll an diesem Matsch. Benehmt euch ja schlimmer als Schweine!“ Mina konnte nicht mehr. Sie nahm eine grozügige Ladung Matsch und feuerte ihn auf Kai ab. „Dann geh doch! Keiner zwingt dich mit uns zu spielen!“ – „Du!...“ Kai schaute an seiner neuen Kleidung herunter, und bemerkte den riesigen Fleck auf seinem Samtgewand, den er erst neulich bekommen hatte. Sein Gesicht färbte sich rot. „Du…!“ Kai stürmte wutentbrannt auf das Mädchen zu, packte sie am Hals, ehe sie realisieren konnte, was los war. Mina hatte ihre Augen vor Schreck weit aufgerissen. Sie wurde gegen den Baum hinter sich gepresst. „Miststück! Mach den Fleck weg! Leck ihn auf!“ Er zog ihren Kopf Richtung Fleck. Das Mädchen versuchte verzweifelt gegen ihn anzukommen. Die anderen Kinder schrieen. Einige weinten. „Wird’s bald?“, Kai übte mehr Druck aus, als plötzlich etwas Glitschiges hart an seinen Hinterkopf klatschte. …
20.2.05 21:34
 



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