...wo wird sie enden, die Reise...

Oct. 30th 2006 - Chapter 9 ~ ♪ ~ ♫


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Chapter Eight

„Unser Großvater ist ein großartiger Mann, müsst ihr wissen! Als unsere Heimat Payon fast bankrott war, kam er auf die glorreiche Idee, einen Wanderzirkus zu gründen. Und die Ersparnisse gingen sofort nach Payon. Mittlerweile ist das ein blühender Staat. Solltet ihr auf eurer Reise auf jeden Fall besuchen!“ Yujin war so in seiner Erzählung vertieft, dass so mancher Marshmellow geschmolzen im Feuer landete. Lei Meng zog dann immer eine erzürnte Schnute, woraufhin Kite ihr aber welches von sich gab. „Wenn eure Stadt so blüht, warum zieht ihr dann immer noch umher? Warum kehrt ihr nicht zurück?“, wollte Mina wissen. Lei Meng sprang auf und schnappte sich einen Stock, mit dem sie auf sich und Yujin zeigte. Dann machte sie Gesten des Fortbewegens, schirmte hin und wieder mit der Hand ihr Gesicht und deutete damit wohl auf ein Gucken in die Ferne hin. Da Mina aber trotz der tollen Pantomime nichts verstand, übernahm Yujin mal wieder den Übersetzungspart, was ihm viele Daumen-Hochs seiner Schwester brachte.
„Nun ja, auch wenn wir schon sehr viele Städte gesehen haben, gibt es noch viel vil mehr zu entdecken!! Ich habe auf meiner Reise schon sehr viel kennenlernen dürfen, so auch meinen kleinen Freund hier.“ Lei Meng knuddelte erfreut Hachikurou, der daraufhin versuchte nach Luft zu ringen. „Außerdem, wenn ich schon nicht alleine für mich sprechen kann, sollen’s meine Bilder können. Ein Geschenk an meine Eltern.“ Das kleine Mädchen kramte aus ihrer Tasche ein Sketchbook und strich liebevoll darüber. Als Mina es sehen wollte, schüttelte der Rotschopf energisch seinen Kopf. „Meinen Eltern gebührt der erste Blick!“ – „Verstehe!“ Mina zog ihre Hand zurück. „Was muss das schön sein Eltern zu haben!“ Kite lächelte traurig und senkte seinen Blick. Er war aber nicht der Einzige. Auch Yujin ließ seinen Blick schweifen. „Wie geht’s ihnen? Vermisst ihr sie nicht, wenn ihr solange unterwegs…….“ Mit einem Mal hielt Mina ihrem Freund den Mund zu. Zu Spät. Lei Meng biss sich verbittert auf die Lippe. Ihr kleiner Körper zitterte. Ihre Hände waren zu Fäusten geballt. Yujin hob nur sachte seinen Kopf, betrachtete schweigend seine Schwester, eher er zu sprechen anfing. „Sie…Sie sind nicht mehr!“ Lei Meng schüttelte verärgert und verzweifelt zugleich ihren Kopf. „Lei Meng, du musst das akzeptieren, sie leben nicht mehr in dieser Welt!“ Nun traten dem kleinen Mädchen Tränen ins Gesicht, die sie energisch wegzuwischen versuchte, ehe sie sich umdrehte und in die Finsternis lief. Sie wollte einfach weg von der Gruppe, allein sein. Sie fühlte sich so einsam und nicht verstanden. Ihr Bruder schaute ihr nur nach, keine Gestalten machend ihr zu folgen. Er musste es auch nicht. Kite sprang auf und eilte ihr nach. ~Yujin ließ seinen Kopf hängen. „Weißt du Mina, sie war nicht immer so, meine kleine Schwester.“ Sein trüber Blick suchte das lodernde Feuer. „Sie ist auch nicht von Geburt aus stumm!“ Ein trauriges Lächeln huschte über seine Lippen. „Sie hat sich nur dem Sprechen versagt.“


jetzt bitte auf play klickn XD~ genießt den Rest des Kapitels mit der himmlischen Musik!
9.6.06 22:19
 



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