...wo wird sie enden, die Reise...

Oct. 30th 2006 - Chapter 9 ~ ♪ ~ ♫


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VII

„Du, Kite…wo liegt eigentlich die nächste Stadt?“ Mina schaute sich suchend um. Sie waren schon seit Stunden unterwegs gewesen ohne auf etwas zu treffen, das einer Stadt glich. Das Mädchen war müde. Sie war es nicht gewohnt so lange Strecken hinter sich legen zu müssen. Schließlich waren die Wege in Loutie recht kurz gehalten. Außerdem war dessen Boden nicht so weich und schlammig gewesen, wie der dieses Waldes, auf denen sie regelrecht vorwärts glitten. „Wenn ich das mal wüsste!“, Kite seufzte und versuchte sich wie Mina vorwärts zu schleppen! „Wie bitte? Du bist auf Reisen, ohne zu wissen wo du bist, geschweige denn eine Karte im Gepäck zu haben?“, Mina war außer sich. Sie schaute zum Himmel empor, der langsam seine Farben wechselte. Es dämmerte bereits zu Abend. „Argh…da ist wohl auch nichts mehr zu machen! Lass uns in irgendeinem nahe gelegenen Dorf rasten, sollte es hier eines geben. Ich will noch vor Einbruch der Dunkelheit aus diesem Wald!“ - „Ach wir könnten doch auch hier rasten. So tun’s die Abenteurer doch auch!“. Kite lächelte, seine Augen funkelten vor Abenteuerlust, doch Mina empfand es als alles andere als gut „ Spinnst du? Mich behalten keine 10 Pferde hier in diesem Wald! Und dann noch auf einen solchen Boden schlafen?! Nie im Leben!“ - „Jajaja!“ Kite seufzte und gab sich geschlagen. So durchwanderten sie den Wald und rasteten im nächst gelegenen Dorf.
Am nächsten Morgen wachten sie früh auf und erkundigten sich nach einer Landkarte. Sie gingen von Laden zu Laden. Von Stand zu Stand, als plötzlich Kite ein Blick im Nacken spürte. Instinktiv drehte dieser sich um und blickte in zwei goldbraune Augen. Ein kleines Mädchen hatte sich vor ihm aufgebauscht.
15.8.05 17:04


CHARAKTERE
Muah...an erster Stelle: ICH LIEBE CHARAKTER-DESIGN!!!
Ich wollte dieses Mal disziplinierter und organisierter als sonst vorgehen ^^, nachdem ich GUN BLAZE WEST gelesen hatte.
Nach Nobuhiro Watsuki (*_* *hach*) gibt es n?mlich drei Kategorien, in die man Charaktere einteilen kann: WILLE ? VERSTAND ? GEF?HL
Dazu hab ich mir nat?rlich Gedanken gemacht und so kamen schlie?lich nach und nach meine Charaktere. (Bsp.: Kite, der k?rperlich nicht gerade stark, hat einen sehr starken Geist und f?llt somit in die Sparte Wille; Jie ist eher der Verstandstyp; Amaya wieder herum Gef?hl usw.)

St?dte/Orte
Hierzu gibbet nit viel zu sagen. Die Namen sind gr??tenteils aus Rollenspielen (Terranigma, Seiken Densetsu, Illusion of Time,?) und teilweise die Eigenschaften der Stadt/des Ortes auch. Nur wenige Eigenschaften entsprangen meiner Fantasie, die auch noch von Kiara angestupst wurden. (Puffstadt X?D)


(to be continued...)
3.9.04 11:08


So
das ist jetzt mein erster Beitrag zum BACKGROUND:

? ?Geburt" der Fiction
Am 23.Nov. 2003 kam mir die Idee eine Fantasy-story zu schreiben. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt Titel und Inhalt der Story noch nicht bekannt.
Was aber schon fest stand, war, welche Charaktere in meiner Story mitspielen sollten. Mehr dazu beim 2.Punkt

? Aufbau der Story
Normalerweise richten sich meine Charaktere immer nach der Story und kriegen dementsprechend Namen, jedoch dieses Mal entschied ich mich erst die Charaktere zu entwerfen und dann auf ihnen bauend eine Story zu spinnen. Das hei?t, dass ich um die einzelnen Charaktere eine eigene Geschichte bauen wollte, die ich am Ende nur noch zusammen zu setzen brauchte. Ich wollte es mal so herum probieren, da die andere Art bei mir immer gescheitert ist *drop*?..
Aber egal...ich f?hl mich tats?chlich komfortabler mit dieser Art und Weise ^^

(to be continued...)

2.9.04 17:13


Chapter Five



"Orr! Endlisch mo wasch Vernünftjes schwischen de Schähne!" schmatzte Mina vor sich hin, während sie herzhaft in ein Sandwich biss. Kite musste lächeln, wie er seine Freundin da so sah. Hachikurou schien auch Hunger zu haben, denn da knurrte auch schon sein Bäuchlein. So warf Kite dem Kleinen auch einen Happen zu, den das Wesen mit dem Mund auffing und genüsslich vertilgte. "Und....wie schollsch ..", Mina hielt inne, schluckte und wischte sich anschließend über den Mund, "weitergehen?". Dabei guckte sie den Jungen gespannt an. Was würde dieser antworten? Würde er sie zurück schicken? Aber Kite legte nur seinen Kopf in den Nacken, zuckte einmal mit den Schultern und stieß einen langen Seufzer aus. "Weiß dein Vater es?", fragte er besorgt. Mina schluckte ihren letzten Bissen herunter, lächelte Kite zu und schlug ihm freundschaftlich gegen den Rücken. "Japp!"

Kite, der so in Gedanken schwelgte und mit einem Klapps nicht gerechnet hatte, kippte mit voller Wucht nach vorne weg und stieß sich seinen Kopf an einer Kiste, die sie als Tisch benutzt hatten. "Aahhhh........Kite!!!!", schrie das Mädchen entsetzt auf und half ihrem Kumpel hoch, "Tut mir Leid! War nicht mit Absicht...naja eigentlich schon, aber der Fall war nicht beabsichtigt....!" Besorgt hüpfte das blonde Mädchen um den Jungen herum, klopfte den Dreck von seiner Kleidung. Dabei schaute sie, ob auch ja alles dran war. Nicht, dass Kite so zerbrechlich wäre, nur ein besonders starker Junge körperlich gesehen war er nicht. Seine Mutter erzählte Minas Vater damals, dass ihr Sohn auf der Durchreise von einer Krankheit befallen wurde. Von was für einer oder wie es dazu kam, verschwieg sie ihm. Sie erzählte nur, dass seitdem ihr Sohn manchmal plötzlich ohnmächtig wurde oder in einen Krampfzustand verfiel und fürchterliche Schmerzen zu ertragen hat. Ein Medikament dafür gab es nicht, zumindest nicht in Loutie. Aber es gab ein paar Pillen, die seine Mutter bei sich trug, um die Schmerzen zu lindern. Aber auch diese gingen allmählich aus. So war dies auch einer der Ziele Kites in die Welt hinaus zu reisen, um ein Gegenmittel für sich zu finden. Aber es war nur ein untergeordneter Wunsch. Etwas von seiner Vergangenheit in Erfahrung zu bringen, war ihm weitaus wichtiger. [...]





[ sorry...ist nicht mein bestes "Kapitel"...nyah...(noch ist das Kapitel nicht zu Ende)...mir fehlte hier einfach die Musik...sitz nämlich gerade im Zimmer meines Bruders -.-...und er hat die Mucke nit, die ich hören will...naja...und da ich trotzdem was tippseln wollte, hab ich es einfach ohne Mucke getan....schwerer Fehler X'D...deshalb...werde ich sicherlich noch was hier ändern, wäre aber auch jetzt schon sehr dankbar für Kommentare und Kritik, damit ich dieses GROBE da oben verbessern kann ^.-...freut euch auf die verbesserte Version!]
2.9.04 14:59


II

„Schon in Ordnung, Mina!“ Lächelnd legte Kite seine Hand auf das Haupt des Mädchens und verwuschelte leicht dessen Haare, „ So was bringt mich doch nicht um!“, rief er empört und scherzend zugleich, dass es Minas Gesicht ein Lächeln entlockte. „ Ja!“ – „Und nun komm!“, Kite richtete sich auf, „ Das Schiff wird in wenigen Minuten in Ahola anlegen!“ Er hielt ihr seine Hand hin, die sie gleich darauf nickend ergriff. „Ja..“



Ahola war eine kleine Hafenstadt. Sie glich Loutie doch sehr. Auch hier verzichtete man auf Luxus. Zwar nicht ganz und gar, aber größtenteils. „Du, Mina? Ich muss hier etwas erledigen. Könntest du nicht schon mal die Gegend erkunden und Ausschau halten, wo man für wenig Geld viel Proviant bekommt?“ Der Junge zwinkerte Mina zu. Diese dachte kurz nach, nahm dann das kleine Wesen, mit dem sie sich endlich befreundet hatte, auf den Arm und nickte. „Wo soll ich dich denn abholen, wenn ich früher fertig werde?“, erkundete sie sich noch, bevor sie sich endgültig auf den Weg machte. „ Beim Wahrsager dieses Ortes!“, antwortete ihr Kite und machte sich daraufhin auch auf den Weg. Endlich, dachte er, konnte er ein paar Rätsel in seinem Leben lösen, als er das Zelt des Wahrsagers betrat. Aber bevor er auch nur etwas erzählen konnte, bzw. fragen, schaute die vermummte Gestalt auf und lächelte mysteriös. „Ich habe dich schon erwartet! Setz dich doch, Kite!“ Er folgte dessen Worten und ließ sich auf dem bereit gestellten Stuhl nieder. „Ihr habt mich erwartet?“, hakte er noch einmal nach, woraufhin die Gestalt ruhig und gemächlich nickte. „ Ja dich, auf dem eine lange, beschwerliche Reise wartet, begleitet von 6 anderen Personen. Du wirst die Höhen und Tiefen, das Licht und den Schatten der Welt kennen lernen, zusammen mit den Auserwählten aus deinem Traum!“ Bei diesem Wort horchte der Junge auf. „Ein Glanzstück aus Glas und eine unsichtbare Kraft werden dich leiten, zum Ziel, jedoch…“ Der Junge wagte kaum zu atmen, um ja alles mitzubekommen. „Jedoch, werdet ihr nicht gemeinsam euer Ziel erreichen, zumindest wird er sich bei einigen ändern!“

Kite verstand nicht ganz, aber die Gestalt ließ ihm keine Zeit Fragen zu formulieren und fuhr fort, „Die erste Person, die sich euch anschließen wird, ist ganz nah, du brauchst sie nicht wirklich zu suchen. Sie wird zu euch kommen. Auch die nächste Person findet alleine ihren Weg zu euch. Anfangs wird sie euch vielleicht seltsam vorkommen, aber täuscht euch nicht, sie hat ein gutes Herz. Die anderen, wenn das Schicksal euch hold sein wird, werden auch von alleine kommen. Mach dir keine Sorgen! Suche die Wahrheit! Beuge dich deinem Schicksal! Und nun geh! ...Mein Junge…“ In Gedanken versunken, nickte Kite nur ohne aufzuschauen und drehte sich zum Gehen um. // …Suche die Wahrheit! Beuge dich deinem Schicksal…// „Moment..! Ich hab noch eine Frage!“ Und wieder war der Junge im Zelt, doch die Person, die noch gerade zu ihm sprach war verschwunden. Einzig allein blieb eine Flöte aus Elfenbein zurück und ein Zettel, worauf folgende Nachricht stand „Der Aufbruch in die Zukunft bringt Schmerzen mit sich. Auch wenn man das Gefühl hat, dass letztlich das Schicksal alles bestimmt, am Ende bist du es der den Weg bestimmt! Du wirst die Hürde meistern - Zum Geburtstag alles Gute, mein geliebter Sohn.“ - „Vater“, flüsterte Kite, während er den Zettel behutsam weg packte und die kostbare Flöte an sich nahm. Gefühlvoll strich er über diese weiße Kunst, ehe er es an seine Lippen setzte und eine wunderschöne Melodie erklingen ließ. „Kite, ich wusste gar nicht, dass du Flöte spielen kannst“ Mina war mit Hachikurou herangetreten und hatte Kites Flötenspiel gelauscht. Doch dieser schüttelte nur leicht seinen Kopf und lächelte sanft „ Bis vorhin wusste ich es auch nicht!“



(Chapter 5 - Ende)

3.9.04 11:03


Chapter Four



Tage und Nächte vergingen und Ahola war noch immer nicht in Sicht. Kite war wie immer am Deck und ließ die freundlichen Sonnenstrahlen auf sein Gesicht scheinen. Er fühlte sich sichtlich wohl – kein bisschen Seekrank. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Aber dieser Moment der Freude hielt nicht lange an. Er vermisste sein Dorf Loutie und Mina. „Was Mina wohl gerade macht?“, seufzte er Gedanken versunken. „ Ich hätte sie ja nur zu gerne mitgenommen! Aber es ist so bestimmt besser für sie!“ Traurig senkte er seinen Blick und betrachtete das blaue Meer, das sich unter ihm befand. Ja das wunderschöne blaue Meer, das so unendlich erschien und so ruhig. Doch der Schein trügte immer. Sowie im wunderschönen Meer viele Gefahren in den Tiefen lauerten, so lauerten sie auch auch auf dem Land, überall….es wäre einfach zu gefährlich für Mina gewesen. Ein Niesen ließ ihn aus seinen Gedanken schrecken. Kite drehte sich um und sah einen blonden Schopf, wo gerade noch ein dunkles Tuch hing und Kisten verdeckte. Langsam näherte er sich dem blonden Schopf „Mina?“ Und sie war es tatsächlich „Komm nicht näher!“,rief das Mädchen und kehrte dem Jungen weiterhin den Rücken zu. Aber Kite schenkte Minas Worten kein Gehör, trat näher zu ihr heran und drehte sie zu sich. Ihr Augen waren nass, ihr Lippen zitterten. [...]
30.8.04 16:15


II

Seufzend drückte Kite Minas Kopf gegen seine Brust und schloss die Augen. Er schwieg, weil er wusste, dass alles andere in dieser Situation unpassend gewesen wäre. Sie blieben eine Weile in dieser Position stehen ohne auch nur ein Wort zu sagen, denn dafür hatten sie auch später noch Zeit. Gemeinsam genossen sie die warmen Strahlen der Sonne, die jetzt noch wärmer erschienen und ließen den Wind ihr Antlitz streicheln. Kite war der Erste, der ein Laut von sich gab, nachdem sie ihre Umarmung lösten: „ Warum bist du mir gefolgt, Mina?“ – „Ich…“, begann Mina dann langsam, „ Der Gedanke ohne dich weiter auf Loutie zu leben, schmerzte mich zu sehr! Ich konnte nicht anders! Mein Herz sagte mir, dass ich dir zu folgen hatte!“ Sie fing wieder an zu Schluchzen, da sie wusste, dass Kite sie bestimmt wieder Heim schicken würde. Er war ein verantwortungsvoller Junge, der ihr Verhalten sicherlich nicht durchgehen lassen würde. Mina senkte ihren Blick, darauf wartend, dass Kite ihr gleich wieder eine Standpauke halten würde. Aber der Junge machte keinerlei Gestalten dies in die Tat umzusetzen. Stattdessen legte er seinen Arm um sie, lächelte ihr aufmunternd zu und sprach ganz ruhig und sanft: „Komm! Lass uns unter Deck gehen! Du hast sicherlich Hunger! Man bekommt schließlich nichts als blinder Passagier!“ Grinsend tätschelte er den Kopf des schmollenden Mädchens und bewegte sie Richtung Treppe, die unter Deck führte. Aber ehe sie die Treppe erreichten, drehte Mina sich noch mal um. „Da ist wer!“, murmelte das Mädchen und schaute in eine bestimmte Richtung. Kite schaute Mina nur fragend an, bevor er ihrem Blick folgte: „Bist du sicher?“ – „Hast du denn nicht gemerkt, dass du schon seit Tagen beschattet wirst?“ fragte ihn das Mädchen verständnislos, ohne den Blick abzuwenden. […]
1.9.04 11:02


III

„Wer ist da? Zeig dich!“ rief Mina. Da lugte auch schon ein kleiner gelblicher, wuscheliger Kopf hervor mit einer kleinen Antenne, worauf eine violette kleine Kugel baumelte. Es war ein ca. 50cm großes Wesen, vllt. Auch 80cm, wenn es aufrecht ginge. Es hatte ein breites, plattes Gesicht, Schlitzaugen, rote Kringelbacken und viele Bemalungen auf seinem Körper. Sein Gesichtausdruck war äußerst freundlich. Seine Knie waren gebeugt, seine Arme ebenfalls und wurden nah am Körper gehalten. „Ein Pouchikou?“ Mina schaute verdutzt Kite an, der daraufhin die Achseln zuckte. Das Wesen, das die ganze Zeit zu lächeln schien, blieb eine Weile stehen, tapste aber alsbald auf die Beiden zu. „Pnyu!“, gab es von sich und winkte. „Heißt wohl soviel wie Hallo!“, meinte Kite darauf und erwiderte das Winken. „Hallo!“, Der Junge lächelte und begab sich in die Knie um auf gleiche Höhe mit dem Wesen zu sein. Mina zögerte noch ein wenig und betrachtete das ’Tier’ lieber von oben. „ Was es wohl auf diesem Schiff macht?“ Kite schüttelte seinen Kopf: „Mich musst du nicht fragen!...Aber soweit ich das sehen kann, heißt der kleine Hachikurou und gehört jemanden!“ –„Hä?“ Mina schaute ihren Freund nur verdutzt an. „Ja schau doch! Er trägt ein Halsband mit seinem Namen!“ Nun begab sich Mina endlich auch in die Knie und betrachtete das Wesen genauer. „Stimmt! Es heißt also Hachikurou?!“ Das Wesen nickte „Pnyu!“ „Es versteht unsere Sprache?“ Kite und Mina schauen sich gegenseitig an und wieder nickte Hachikurou freudig. „Und du gehörst jemanden, richtig?“, fragte Kite weiter und als Bestätigung erhielt er wieder ein Nicken. „Ja dann geh mal schnell zu deinem Herrchen!“ sagte Mina lächelnd bevor sie sich mit Kite erhob, aber daraufhin nickte Hachikurou nicht mehr, sondern gab schluchzende Laute von sich. „Wie es scheint, weiß der Kleine gar nicht, wo sich sein Herrchen befindet.“, bemerkte Kite spitzfündig. „Scheinst Rrecht zu haben, Kite! Schau!“ Das kleine Wesen nickte eifrig. Seufzend schlug Mina eine Hand vor’m Kopf „Und was sollen wir jetzt tun?“- „Mmh…wir nehmen ihn erstmal mit, und entscheiden dann morgen, wie’s weitergeht! Schließlich muss ich mit dir auch noch ein Wörtchen reden!“ sagte Kite streng und endlich verschwinden sie unter Deck.



( Chapter Four - Ende)

1.9.04 11:03


Chapter Three



Als die beiden endlich aus ihrer Hütte traten, ist schon reges Treiben im Gange. Die Dorfbewohner machten sich frohen Mutes an die Arbeit und bestellten ihre Felder. Hier und da ward immer wieder ein Grußwort fallen gelassen. Auch Kite und Mina grüßten freundlich zurück. Sie gingen bestimmt auf einen kleinen Laden am Rande des Dorfes zu. Dabei drang das Lachen der immer fröhlichen, spielenden Kinder an ihre Ohren. Es war wahrhaftig ein friedliches, harmonisierendes Dorf, in dem Kites Mutter Zuflucht gefunden hatte und wo ein jeder zu Leben erstrebte. Zumindest die Leute, die die Natur noch zu schätzen und würdigen wussten. Und die Leute, die keine Scheu davor hatten, für wenig Geld hart zu arbeiten. Hier spielte Geld keine große Rolle. Manchmal wenn es jemanden an Geld mangelte, verschenkte der Verkäufer sogar seine Waren. Wichtiger waren den Leuten die Harmonie und das gute Zusammenleben. Eine kleine Glocke läutete, als die beiden den Laden betraten. „Vater, ich habe dir Kite gebracht, wie du es wünschtest“, rief Mina in einem traurigen Ton. Auf Nicken des Vaters hin, verließ sie den Laden, indem sie die Tür laut krachend zuwarf. Der Vater schüttelte nur seufzend seinen Kopf. „Verzeih Kite …aber, seit Mina weiß, dass du fort gehen willst, ist sie stets so betrübt. Sag Kite, willst du dir das nicht noch einmal gut überlegen?“ Kite seufzte ebenfalls, schüttelte lächelnd den Kopf und verneinte: „Nehmt es mir nicht übel, aber mein Entschluss steht fest! Ich möchte hinaus in die weite Welt und meine Abstammung ausfindig machen. Das bin ich meiner Mutter schuldig!“ […]
30.8.04 19:08


II

– „So, so…“, Der Händler seufzte noch einmal, „ und wir können dich wirklich nicht umstimmen?“ – „Nein, es tut mir Leid!“, der Junge senkte seinen Blick. – „Na dann..“ Nun legte sich ein schwaches Lächeln auf die Lippen Minas Vaters. „Bevor du gehst, möchte ich dir noch etwas geben. Die Zeit ist gekommen, dass der rechtmäßige Besitzer sein Eigentum wieder erlangt! Gib mir deine Hand, Kite!“ Der Händler ergriff die Hand des Jungens. „Deine Mutter gab mir dieses Medaillon mit den Worten ich solle es dir überreichen, wenn die Zeit gekommen ist und hiermit erfülle ich ihre Bitte. Ich weiß nicht wozu es bestimmt ist, aber ich denke das wirst du noch früh genug erfahren.“ Gebannt schaute der Junge auf seine Hände, die er langsam öffnete. „Aber das ist doch…! Der kalte Gegenstand aus meinem Traum….es ist ein Medaillon!“ Welch kostbares Schmuckstück seine Mutter ihm hinterlassen hatte. Erstaunt weitete er seine Augen, als er das feine, wie Glas wirkende Schmuckstück betrachtete. Hauchdünne Silberfäden rahmten zwei Drachen ein, deren lange, geschwungene Schwänze, die ineinander gedreht waren, sich kunstvoll um ein silbrig goldenes Schwert wandten. Der eine Drache schimmerte bläulich, wobei der andere rötlich schimmerte. Die scharfen Krallen lagen besitzergreifend auf dem sanft geschwungenen Schwertgriff. Die Augen leuchteten und zogen den Betrachter magisch an. Kite wagte es kaum zu Atmen, als er dieses magische Gebilde bestaunte, jeden Moment erwartend, dass die zwei mystischen Wesen aufsprangen und wegflogen. Seine Augen folgten langsam den Ornamenten, die von den zarten Fäden gebildet wurden und er fuhr vorsichtig nach, strich sanft über diese wunderschöne Kunst. Wie verzaubert pendelte er das Medaillon vor seinem Gesicht, bis er seine Augen schloss und sich das wertvolle Schmuckstück um den Hals hängte. „Habt Dank, mein Herr!“
30.8.04 19:09


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