...wo wird sie enden, die Reise...

Oct. 30th 2006 - Chapter 9 ~ ♪ ~ ♫


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Chapter Seven

Ihre Mundwinkel waren nach unten gezogen, ihre Brauen stiegen diagonal nach oben und verliehen ihren Augen einen zornigen Blick, Ja, sie schaute grimmig drein. Selbst die Sommersprossen auf ihrer Nase schienen roter zu glühen als sonst. Ihre Hände hatte sie gegen ihre Hüften gestemmt. Sie schnaubte sogar ein bisschen. Sie hatte orange-rotes Haar, das an beiden Seiten kunstvoll hochgesteckt wurde. Chinesische Kleidung umhüllten ihren kleinen Körper. Sie war recht hübsch, aber ihr momentanes Gemüt konnte einem richtig Furcht einjagen. Plötzlich öffnet sich ihr kleiner rot angemalter Mund: „Fremde! Wie kommt's das ihr meinen kleinen Hachikurou in den Armen trägt?" Dabei klang ihre Stimme so fremdartig tief. Sie passte nicht zu dem Mädchen, das vor ihnen stand. Mehrnoch stimmte die ruhige Art, wie die Wörter klangen, überhaupt nicht mit ihren wild, gestikulierten Arme, die immer wieder auf Hachikurou zeigten, über ein. Und unsere Freunde merkten schnell, woran es lag.
15.8.05 17:08


II

Ein grinsender Junge, ebenfalls in chinesischer Kleidung eingehüllt, tauchte hinter dem Mädchen auf und führte sich wie ein Übersetzer auf. „Was starrt ihr so?", lieh er dem Mädchen weiterhin seine Stimme und zerstrubbelte sich beiläufig seine hellen Haare, die er alsbald unter einem Kopftuch verschwinden ließ, „Warum händigt ihr mir nicht endlich meinen kleinen Freund aus!"
Daraufhin sprang Hachikurou aus Minas Arme in die des kleinen Mädchens, welches freudig ihren Freund umknuddelte. Kite hob fragend seine Augenbraue und starrte abwechselnd das kleine Mädchen, dann den größeren Jungen an, der älter als er selbst schien. Zumindest war er größer.
Dieser grinste weiterhin breit, verbeugte sich dann bis er freudig zu reden anfing: „Danke, dass ihr meiner Schwester hier ihren Freund zurück gebracht habt. Wir haben uns schon Sorgen um den kleinen Ausreißer gemacht. Vermutlich hat er wiedermal unseren Umzug verpennt und ist deshalb auf der Strecke geblieben." Nachdenklich kratzte der Junge sich am Kinn, ehe er in die fragenden Gesichter von Kite und Mina blickte. Er lachte kurz verlegen auf ehe er dann weiter sprach:„ Mein Name ist übrigens Yujin und das hier, die kleine Furie hier...", er legte seine Hand auf das Haupt des kleinen Mädchen, das plötzlich verwundert drein blickte, " ...ist Lei Meng - wie bereits gesagt meine kleine Sis. Außerdem ist sie stumm....naja mehr oder weniger...", erklärte Yujin ruhig. Dann blickte er fragend auf:„ Und dürfen wir erfahren, wer ihr seid?" Er sprach mit einem starken Akzent, der sofort ihre Herkunft verriet: Payon. „Nennt mich Kite.", stellte sich Kite nach kurzem Zögern vor, „und das ist Mina." - „Erfreut euch kennen zu lernen." Auch Mina meldete sich nun zu Wort. "Die Freude ist ganz unsereseits!" gab Yujin höflich wieder und verbeugte sich, wobei er Lei Mengs Kopf ebenfalls mit leichtem Druck seiner Hand zum Verbeugen zwang. „Sag mal Yujin...", warf Mina plötzlich ein, „weißt du vielleicht wo man hier Maps bekommen kann?" Yujin richtete sich wieder auf und lachte ein wenig lauter, „Verzeih, aber diese Stadt, beziehungsweise Vorort ist so klein, hier ist so gut wie gar nichts! Schau dich nur um, nur eine Gaststätte. Es ist ein Übergangsort zum Rasten. Aber ich mein in Ponterra müsstest du alles kriegen, was das Herz begehrt!" Er blickte nachdenklich gen Himmel, ehe Mina ihn wieder aus seinen Gedanken riss, „Wo liegt dieses Ponterra und wie kommen wir dahin?" Nun lächelte Yujin wieder, „wenn ihr wollt, könnt ihr mit uns reisen! Wir sind ohnehn auf den Weg nach Ponterra. Kommt!" Er frehte sich gerade zum Gehen um, als Lei Meng in am Ärmel packte und bedrückt den Kopf schüttelte. Dieser aber lächelte weiterhin ungetrübt, beugte sich zu seiner kleinen Schwester runter und flüsterte leise, dass Kite und Mina in seinen augen anständige Leute zu sein scheinen. So kam es, dass er sie zu einer abgelegenen Stelle des Vororts brachte, wo seine Familie mit Wagons angesiedelt war. "Wartet hier einen Moment", rief Yujin vergnügt, dann lief er zu einem bestimmten Wagon und verschwand in diesem.
17.8.05 19:43


III

"Schon am Anfang, soviele neue Bekanntschaften!" Kite war sehr heiter gestimmt und suchte Zustimmung in Minas Gesicht. Diese jedoch verzog ihr Gesicht skeptisch und nutzte die Zeit, in der beide alleine waren, um die Umgebung zu begutachten. sie ließ ihren Blick schnell, doch äußerst sorgfältig schweifen. Die Umgebung sah wüst aus, als hätte wenig Minuten zuvor eine kleine - nicht gerade gewaltfreie - Auseinandersetzung stattgefunden. Der Bezug der Wagons war verdreckt und hatte viele Risse, so auch das Holz des Fahrgestell. Es war beschädigt und an manchen Stellen nach außen gebogen, als hätte jemand ggen getreten. Das gesammelte Holz, das nachts wohl einem Lagerfeuer diente, lag zerstreut da. Immer mehr Auffälligkeiten reihten sich in Minas Kopf an, doch konnte sie sie nicht zu Ende analysieren.
Yujin erschien, an der Hand ein alter Mann. "Das ist unser Zirkusdirektor, unser Großvater!"

Der Mann war klein, reichte gerade mal zum Bauchnabel seines 1.85m großen Enkels. Seine Haare waren völlig ergraut, die er in einem dicken Zopf trug. Sein Bart reichte ihm bis zum Schritt. Buschige Augenbrauen über mild gestimmte Augen prägten sein Gesicht. Ein knollige Nase befand sich mittig über dünne, verblasste Lippen. Er trug einen beige-farbenen Umhang, der seinen ganzen Körper verhüllte. Sein vorwärts-tappen verriet, dass er ein drittes Bein beanspruchte, einen Gehstock.

"Sehr erfreut, mein Name ist Kite und das ist meine Freun...", wollte Kite sich gerade vorstellen, hielt aber inne und hob verwundert die Augenbraue, als er sah wie sich der Alte ihm wortlos näherte, nachdem er sich von seinem Enkel löste. Mina zog ihre Brauen in der Mitte zusammen und wich ein Stück zurück. Der Junge aber blieb wie angewurzelt stehen und beobachtete Yujins Großvater planlos. Eine weile verharrten alle in ihrer Position, bis der Alte gemächlich nickte und ein mildes Lächeln über seine Lippen huschte. "好 好. (Gut.Gut)" Er strich sich über seinen langen Bart. "你們 好. (Seid gegrüßt). Ich freue mich euch begrüßen zu dürfen."
8.6.06 17:53


IV

Er nickte leicht. „Mein Name ist Tsao Peng. Ich bin - wie mein Enkel bereits erwähnte - der Direktor dieses kleinen Wanderzirkus. Ich hörte, ihr wollt auch nach Ponterra?“ – „Das ist richtig Tsao Peng 先生 (Mr.). Wir würden es sehr begrüßen, euch begleiten zu dürfen, zumal es eine große Hilfe für uns wäre. Wir sind nämlich noch nicht allzu lang unterwegs und könnten Erfahrungen über das Fortbewegen sehr gut gebrauchen. Ihr könnt uns zwei jungen Reisenden bestimmt einiges beibringen, was uns später von Nutzen sein könnte.“ Mina achtete penibel auf ihre Sprache und Gestalten, um ja nicht unhöflich zu erscheinen. Tsao Peng nickte weiterhin lächelnd und lobte, „好 好. Es ist uns eine Freude euch als Wegbegleiter dabei zu haben!“ Sein Lächeln verblasste nicht. „Heißt das wir können mit?“ Kite sprang aufgeregt von einem Bein aufs andere und entlockte so ein Lachen des Mannes. „Heut ist ein wunderbarer Tag!“ Er schaute gen Himmeln während er mit einer Hand sein Gesicht schirmte. Er seufzte unmerklich und für eine Zehntelsekunde war sein Gesicht von Kummer erfüllt. Mina, die pingelig im Beobachten war, bemerkte diesen Zustand sofort und stellte gleich eine Frage. „Ihr seid erschöpft nicht wahr?“ Sie fixierte den Alten scharf. Dieser blickte verwundert auf. Er hatte keinerlei sichtbare Zeichen des Erschöpfens von sich gegeben, schon allein um seine Enkels Willen, die er nicht besorgt sehen wollte. Er räusperte sich jedoch, nachdem er sich ertappt fühlte, lächelte aber dann: „Gut beobachtet!“ Yujin stützte seinen Großvater, der etwas schwächelte, und machte ein besorgtes Gesicht. Dieser winkte nur ab, bevor er weiter sprach: „Das Alter lässt allmählich meinen Körper vergehen, auch der Geist scheint ein wenig verwirrt. Das ist das Gesetz der Natur.“ Tsao Peng lachte. Mina ließ sich den skeptischen Blick nicht nehmen, hakte jedoch nicht weiter nach. Sie akzeptierte, dass der Direktor nicht näher darauf eingehen wollte. Doch war ihr mulmig bei der Sache. „Verstehe“, war ihre knappe Antwort, ehe sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht ausbreitete. „Wir wollen euch auch nicht länger aufhalten, euren Schlaf der Gerechten zu schlafen. Wir sind ihnen dankbar, mit euch die Strecke nach Ponterra bestreiten zu dürfen und wollen daher nicht noch mehr Zeit von euch in Anspruch nehmen.“ Tsao Peng war innerlich sehr zufrieden und nickte lächelnd ehe er die Hand zum Gruße hob. „ Fühlt euch wie Zuhause!“ Mit diesen Worten verabschiedete er sich und verschwand gestützt von Yujin, wieder im Wagon.

„Ein netter Mann, nicht wahr?“ fragte Kite, während er zum Abschied winkte. Mina guckte finster drein „Das wird sich herausstellen!“ flüsterte sie und blickte seufzend gen Himmel.
9.6.06 21:57


Chapter Six

„Kite, was ist nur los mit dir! Seit dem Besuch beim Wahrsager bist du total überdreht und weg getreten!“ maulte Mina. Inzwischen hatten die zwei ihre Taschen mit den nötigsten Utensilien ausgestattet und führten ihre Reise fort. „Wie?..Was?“ Kite schien, als hätte man ihn gerade bei seinen Gedankengängen gestört. „Man!“, seufzte Mina genervt, „ Nicht mal zuhören tust du mir! Beschäftigst dich nur noch mit deiner blöden Flöte!“ – „Hey…sie ist nicht blöd, klar!“, verteidigte Kite das kostbare Stück und strich liebevoll über dessen Körper. „Sie ist was ganz Besonderes! Also beleidige sie nicht! Warum bist du nur so gemein?“ Er wandte sich beim Gehen von ihr und zog einen demonstrativen Schmollmund. Noch einmal stieß Mina ein resigniertes Seufzen aus und betrachtete Kite, wie er die Flöte einwickelte und anschließend in seine Tasche verschwinden ließ. Er hatte wohl Angst, dass Mina es aus Wut kaputt machen würde, wenn seine Flöte noch weiterhin zu erblicken wäre. Manchmal erschien Kite ihr wie ein Kind von 8 Jahren und nicht wie ein 16-jähriger. Aber das machte ihr nichts aus. Das zauberte ihr sogar ein Lächeln auf die Lippen. Sie mochte Kite, wie er war und nicht anders. ...

1.10.04 12:40


II

Schon damals, vor genau zehn Jahren, löste Kite etwas in ihr aus. Sie wusste nicht wer er war, geschweige denn woher er kam, doch mochte sie ihn auf Anhieb. Es war Nacht in Loutie als Ihr Vater den kleinen Jungen - gerade mal 6 Jahre alt - mit in das Dörfchen brachte. Einen Jungen, ohne Freunde, ohne Eltern und ohne Vergangenheit. Er war plötzlich in ihr Leben getreten, einfach so. Mit hohem Fieber war er in das Haus der Mequets – Minas Familienname - getragen worden. Mina kann sich noch genau an das kindliche, schwitzende Gesicht Kites erinnern, wie es nach Luft rann. Sie war es, die ihn gepflegt hatte. Naja, zumindest hatte sie über ihm gewacht. Jeden Abend saß sie am Gästebettchen und betrachtete Kites Antlitz. Jeden Abend lugte sie hervor, um ja sein Erwachen nicht zu verpassen. Kite schlief lange und fest, um genau zu sein drei Tage lang, bis er endlich seine Augen öffnete und in die leuchtenden Augen Minas blickte. Er schien verwirrt, aber wurde alsbald mithilfe Minas in das Leben des Dörfchen Louties integriert. So lernte er auch Kai kennen, den Nachbarsjungen. ..



[mal schaun, ob noch was dazu kommt, also zur hintergrundsgeschichte ^^;;....erstmal muss ich mampfen gehn XD]

20.2.05 20:20


III

Kai lebte mit seiner Familie am Ende des Dorfes. Sein Vater war ein bekannter, reicher Geschäftsmann, der Leute für sich arbeiten ließ und seine Mutter hingegen war eine einfache Arbeiterin in der Weberei. Kai hatte von Beiden etwas. Doch kam er mehr nach seinem Vater, wenn man die arroganten Züge in Augenschein nahm. So verstanden sich die Drei anfangs überhaupt nicht. Kai war Mina stets zu fein und penibel. Es ist ja nicht so gewesen, dass sie es nicht wenigstens versucht haben mit Kai eine Freundschaft anzufangen. „Komm! Gesell dich doch zu uns!“, hatte Mina gerufen, während sie bei den anderen Dorfkinder hockte und mit Matsch Türme versuchte zu bauen. Aber nein, dem Herr war die Erde, auf die er wie jeder andere trat, zu dreckig, als dass er sich mit seinen tollen Klamotten sich zu ihnen gesellen sollte. Er winkte ab und drehte den Kindern den Rücken zu und schritt stolz von dannen. So solle er sich nicht wundern, wenn er keine Freunde kriegt, dachte Mina bei sich. Und so kam es auch. Kai war immer allein umherstolziert. Immer mit diesem herabsehenden Blick. Mina wusste, dass er sie aus dem Augenwinkel immer beobachtete, ließ sich aber nichts anmerken und amüsierte sich weiterhin mit allem was sie tat. Damit hatte sie wohl den Neid und die Eifersucht aus Kai herausgelockt. Dieser schritt nämlich auf die im Matsch spielenden Kinder zu, zertrat ihre Türme und schrie „ Was findet ihr nur so toll an diesem Matsch. Benehmt euch ja schlimmer als Schweine!“ Mina konnte nicht mehr. Sie nahm eine grozügige Ladung Matsch und feuerte ihn auf Kai ab. „Dann geh doch! Keiner zwingt dich mit uns zu spielen!“ – „Du!...“ Kai schaute an seiner neuen Kleidung herunter, und bemerkte den riesigen Fleck auf seinem Samtgewand, den er erst neulich bekommen hatte. Sein Gesicht färbte sich rot. „Du…!“ Kai stürmte wutentbrannt auf das Mädchen zu, packte sie am Hals, ehe sie realisieren konnte, was los war. Mina hatte ihre Augen vor Schreck weit aufgerissen. Sie wurde gegen den Baum hinter sich gepresst. „Miststück! Mach den Fleck weg! Leck ihn auf!“ Er zog ihren Kopf Richtung Fleck. Das Mädchen versuchte verzweifelt gegen ihn anzukommen. Die anderen Kinder schrieen. Einige weinten. „Wird’s bald?“, Kai übte mehr Druck aus, als plötzlich etwas Glitschiges hart an seinen Hinterkopf klatschte. …
20.2.05 21:34


IV

„Wer wagt es…?“ Kai riss seinen Kopf nach hinten. „ICH!“ Kite fiel in sein Blickfeld. „Lass Mina in Ruhe!“ – „Du wagst es mir Befehle zu geben?“ Kai ließ von Mina ab und hatte sich ganz Kite zugewendet. Ein arrogantes Grinsen huschte über seine Lippen. „Wer bist du? Dich hab ich hier noch nie gesehen!“ – „Kite ist mein Name.“ –„Kite?..Mmh…noch nie gehört!“ – „Lass ihn in Ruhe! Kite ist neu hier….!“. Kai schaute Mina kühl an „So?!“. Seine Miene verfinsterte sich. „Neu hier….Fremdkörper erlaubt sich mir Befehle zu geben?!“ – „Nur weil dein Vater andere für sich schuften lässt und ’ne Menge Batzen von Gold besitzt, stellt dich nicht höher als uns, du Bastard!“, schrie Kite. „Wie war das? Was hast du gesagt?“ Kai ballte seine Faust. Niemand lästert über seinen Vater und erst recht nennt ihn niemand BASTARD!! Er stürmte auf Kite los, packte diesen an der Schulter und warf sich mit ganzer Wucht gegen ihn, sodass jener auf den Boden knallte. „Niemand nennt mich Bastard! Du Bastard!“ Er schlug Kite mit der geballten Faust ins Gesicht. Kite verzog sein Gesicht, ehe er sich zur Wehr setzte, Schwung nahm und die Positionen tauschte. „Ach halt die Fresse, Arroganter Sack!“ Auch Kite kam in den Genuss Kai eine zu pfeffern. Sie rangelten heftig miteinander. Keiner der anderen Kinder traute sich, sich einzumischen. Mina schlug die Hände vor’s Gesicht. Was hatte sie getan. Nur weil sie sich nicht beherrschen konnte, hatte sie Kite miteinbezogen. Und was wird ihr Vater dazu sagen? Oh nein..was wird Kais Vater unternehmen, wenn er erfährt was mit seinem Sohn passiert! Er könnte Minas Familie aus dem Dorf vertreiben lassen. Mit Geld lässt sich so vieles handhaben. Ihr traten Tränen in die Augen. Was hatte sie nur getan. Das kleine Mädchen schaute auf. Plötzlich erstarrte sie. „Vorsicht!“ Zu spät. Kai und Kite waren so in ihre Rangelei vertieft. Sie haben nicht bemerkt, wie sie sich immer weiter dem Abgrund genähert hatten. „NEIN!“ Mina schrie auf, lief so schnell sie ihre Beinchen trugen und griff nach den beiden. VERFEHLT.
20.2.05 22:08


V

Entgeistert sank sie auf ihre Knie, stützte ihre Hände vor sich ab und fing laut zu schluchzen an. „Was hab ich getan? Was hab ich nur getan!“ Verbittert grub sie ihre Finger tief in die Erde vor dem Abgrund ein, so fest, dass es schmerzte. „Ich werde es mir niemals verzeihen können…Kite….!“ Die Tränen nahmen ihr ihre Sicht. Nur wegen ihrem Temperament hatte sie Kite verloren, dabei hatte sie ihn gerade mal kennen gelernt und ins Herz schließen dürfen. Und dann war da noch Kai. Auch wenn er ein mieser Kerl für Mina war, rechtfertigt dies noch lange nicht in auf den Gewissen zu haben. Oh nein, was hatte sie nur getan. Dummes kleines Mädchen. Ihre Gedanken spielten verrückt. Ihre Finger bluteten, da sie sie unentwegt in die harte Erde rammte. Ihr Herz schmerzte. Ihre Kehle schnürte sich zu, bei dem Gedanke zwei Menschen auf den Gewissen zu haben. Plötzlich wurde ihr schwarz vor Augen.
21.2.05 09:03


VI

Sie konnte sich nur noch daran erinnern, wie sie in ihrem Bett aufwachte und in zwei Augenpaare stierte - in zwei blaue Augenpaare, die sich recht ähnelten - auf den ersten Blick. Sie gehörten Kite und Kai.
Seit jenem Tage an, ging es für die drei aufwärts. Sie wurden Freunde, unzertrennliche. Aber dies hielt nicht lange an. Alsbald verließ Kai das Dorf. Sein Vater wollte hinaus, um noch mehr Gewinne zu machen. Kai versprach zwar wiederzukommen, aber bis jetzt fehlte jede Spur von ihm. Er hatte sich in den xx Jahren kein einziges Mal gemeldet.
15.8.05 16:59


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